Momo Díaz (Madrid, 1981) ist ein Fotokünstler mit Sitz in Berlin. Seine Arbeiten bewegen sich an der Schnittstelle von Inszenierung, Identität und Symbolik. Mit einem ausgeprägten Gespür für Bildkomposition, Atmosphäre und visuelle Sprache entwickelt er fotografische Serien, die gesellschaftliche Rollenbilder, emotionale Zustände und archetypische Narrative hinterfragen.

Díaz interessiert sich für das Potenzial der Fotografie als Bühne – als Ort der Verdichtung, der Darstellung und auch der Überhöhung. Seine Bilder entstehen in konzeptionellen Prozessen, oft mit realen Protagonist*innen, die in bewusst konstruierten Räumen agieren. Dabei nutzt er Elemente aus Mode, Theater, Religion und Popkultur, um klassische Bildtraditionen mit zeitgenössischen Themen zu verschränken.

Seine Arbeiten wurden in Einzel- und Gruppenausstellungen in Spanien und Deutschland gezeigt. Neben seiner freien künstlerischen Praxis verfügt er über langjährige Erfahrung als professioneller Fotograf in den Bereichen Porträt, Bühne, Event und Editorial – u. a. für Kulturinstitutionen, NGOs und Medienhäuser.